{Gelesen} Brandon Sanderson: The Bands of Mourning

Taschenbuch, 503 Seiten
Tor, 2017
ISBN: 978-0-7653-7858-3
Mistborn #6
Goodreads

Klappentext:
The Bands of Mourning: mythological bracers worn centuries ago by the Lord Ruler – until they were ripped from his body by the Ascendant Warrior, bringing about his death. The Bands were said to hold incredible power capable of sowing untold destruction – but were long ago lost to the mists of time.
As trouble brews in the Elendel Basin, word reaches Waxillium Ladrian that the Bands of Mourning may have been found. Wax wants nothing to do with the Bands. Chasing myths isn’t a job for a lawman, and he has deeper and more pressing issues to deal with – wounds that cut in his very soul. For what do you do when you feel that God Himself has lied to you?

Meine Meinung:
Steris, Steris ♥
Hach Gott, was hab ich mich in diesem Band so in dich verliebt. Meine Begeisterung in diesen Planungs- und Ordnungsfreak begann ja schon im letzten Band, aber hier war sie wirklich das absolute Highlight.
Setris hat in diesen zwei Bänden eine tolle Entwicklung vom steifen, unnahbaren Oberschichten-Mädchen hin zu einer willensstarken Frau gemacht und das mitzuerleben, war einfach toll.

Und das will was heißen, denn das Buch ist in jeglicher Hinsicht großartig.Mit den Bands of Mourning wird eine viel direktere und offensichtlichere Verbindung zur ersten Trilogie geschaffen. Dementsprechend steht deren Inhalt auch viel im Fokus. Inzwischen sind Jahrhunderte vergangen und die Ereignisse sind zu Legenden und Mythen geworden und es wird debattiert, was Wahrheit und Ausschmückung ist.
Und natürlich will Wax die Antwort darauf finden und so begibt sich die Handlung wieder aus Elendel heraus. Was super ist, denn so erfährt die Leserin auch mal was über das politische Geschehen aus Sicht von den Politikern anderer Städte. Und die sehen vieles komplett anders. Es wimmelt nur so von Konflikten in Scadrial und die Atmosphäre ist angespannt. Und auch hier kann ich Sanderson nur bewundern, wie logisch und nachvollziehbar diese Konflikte begründet sind. Das ganze wirkt hier immer noch wie eine historische Geschichte über die Industrialisierung mit all den Zollproblemen und Co – nur dass ein wenig Magie darüber gestreut wurde.

Aber toll war auch einfach New Seran, einer der Orte, die Wax aufsucht. Und er klingt so großartig. Ich würde dort so gerne mal Urlaub machen. Und dann geht es noch in Berge mit viel Eis und Schnee. Tolle geografische Abwechslung, die immer wieder spezifische und unerwartete Herausforderungen birgt.

Der einzige Wehmutstropfen? Der nächste – und letzte – Band um Wax und Co. wird wohl nicht vor Herbst 2019 erscheinen und das ist noch soooo lang *badet in Selbstmitleid*

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2 Antworten zu {Gelesen} Brandon Sanderson: The Bands of Mourning

  1. Swantje Niemann schreibt:

    Steris‘ Charakterentwicklung war auch für mich ein absolutes Highlight.

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: {Rückblick} Meine Top 5 in 2017 | Mind Palace

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