{Gelesen} Gabriella Engelmann: Wintersonnenglanz

Taschenbuch, 213 Seiten
(+ Adventskalender mit Rezepten, Gedichten usw)
Knaur, 2016
ISBN: 978-3426-61668-3
Goodreads

Klappentext:
Atmosphärische Dekorationen aus Hagebutten oder Tannenzapfen, das warme Licht von Kerzen, der Duft von Tee und Kuchen – Larissa liebt die Herbst – und Wintermonate auf Sylt. Doch in diesem Jahr kann sich die besondere Magie einfach nicht entfalten. Denn Larissas Buchcafé, das „Büchernest“ gerät finanziell in eine Schieflage, ihre Großtante Bea verhält sich auf einmal äußerst merkwürdig, und dann kommt es in der Buchhandlung auch noch zu einem schweren Wasserschaden. Wie gut, dass Larissas beste Freundin wieder zurück in Keitum ist und dass auch viele andere  Inselbewohner mithelfen, um Larissas und Beas Leben wieder in Ordnung zu bringen.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch spontan aus einem offenen Bücherschrank mitgenommen, weil ich Weihnachtsgeschichten selten widerstehen kann. Nachdem ich es nun aber gelesen habe, wundert es mich nicht, dass die Vorbesitzerin es loswerden wollte.

Kennt ihr Sylt? Kennt ihr es wirklich? Auch dieses kleine Restaurant, da im Eck mit der köstlichen Speisekarte und all den weiteren Details? Wenn nicht, lest den Roman, danach kennt ihr jede Gastronomie und jeden noch so kleinen – aber hundertprozentig authentischen und zauberhaften – Laden in Keitum und Umgebung. Teilweise wirkte das Buch auf mich wie ein Werbeprogramm des Sylter Touristikverbandes, über den eine Dosis Heile Welt-Kitsch und ein deutlich kleinerer Spritzer Handlung gestreut wurden.

Besonders das absurde deus-ex-machina-Ende hat mir rückwirkend die Handlung nochmal komplett verdorben. Sie war vorher ja schon seichter als die Nordsee bei Ebbe und so offensichtlich, aber trotzdem noch halbwegs nett als Entspannungslektüre. Aber dieses Ende war einfach unglaublich doof.

Es ist unheimlich kitschig, voller Klischees und ganze Galaxien von der Realität entfernt. Das beste ist echt noch das hübsche Coverfoto. Den Rest lässt man besser links liegen.

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