{Gelesen} Peter David: Spike vs. Dracula

eBook, 115 Seiten
IDW, 2007
ISBN: 978-1-60010-012-3
Goodreads

Klappentext:
Presenting an incredible Spike saga spanning centuries! A hundred and twenty years ago, a tribe of gypsies inflicted a terrible curse upon the vampire known as Angelus… a curse that brought a terrible vengeance upon the tribe in the form of Angelus‘ family: Darla, Drusilla and most notably, William the Bloody, a.k.a. „Spike.“ But the gypsy clan has a dark and powerful supporter: Count Dracula. Outraged over the slaughter of the gypsies, Dracula seeks revenge upon the three vampires… and thus begins a rivalry between Spike and Dracula that will cover decades. A rivalry steeped in blood… honor… and eleven quid.

Meine Meinung:
Ich mag ja Spike sowieso sehr und die Dracula-Folge bei Buffy fand ich schon immer großartig und unheimlich amüsant. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen hier und naja, sie wurden nicht bis nur teilweise erfüllt.

Zum einen fand ich die Zeichnungen zum Teil einfach nur schrecklich. Spike konnte ich manchmal nur dadurch identifizieren, dass es eben nur einen Typen mit blonden Haaren in dem Panel gab. Und genauso konnte ich oft Darla und Dru nur an der Haarfarbe auseinanderhalten. Das kann es doch nicht sein. Ehrlich, wenn ich einen Comci zu einer TV-Serie zeichne, dann geb ich mir doch minimal Mühe die Figuren auch den TV-Charakteren ähnlich sehen zu lassen….

Die Handlung an sich war dann überraschend wenig schlecht. Ich will sie nicht unbedingt gut nennen, aber unterhaltsam. Sowohl Spike als auch Dracula sind beides Drama Queens, die sich gegenseitig das Spotlight stehlen und entsprechend wenig Sympathie füreinander aufbringen. Und das über die ganze Welt und gut ein Jahrhundert hinweg.
Es gibt wenig Bezug zu den TV-Serien , egal ob Buffy oder Angel. Am Ende spielt eine kurze Szene in den Büros von Wolf, Ram & Hart / Angel Investigations (also parallel zu Staffel 5), aber ohne auf die Handlung der Staffel groß Bezug zu nehmen. Und genauso wird „Buffy vs. Dracula“ erwähnt, aber mehr auch nicht.

Wahrscheinlich hätte ich dem Comic trotz allem noch gerade so drei Sterne gegeben, hätte ich mich nicht über die eine Handlung, welche in Nazi-Deutschland spielt, so sehr aufgeregt. Nicht über die Handlung an sich, sondern darüber, dass darin Figuren eben auch Deutsch reden. Oder korrekter, sie reden etwas, dass so grob einer Aneinanderreihung von deutschen Wortteilen entspricht. Bei einigen Sprechblasen konnte ich mir den Sinn echt nicht zusammenreimen. Klar, der Comic richtet sich primär an Leser, die kein Deutsch können und es auch bei perfekter Grammatik und Rechtschreibung nicht verstanden haben. Aber der Text wirkt als wäre er komplett lieblos und gleichgültig durch Babelfish übersetzt worden. Und wenn den Produzenten schon ihr eigener Comis so egal ist, warum soll ich mich dann dafür begeistern?

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