{Gesehen} Norsemen – Season 1

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Darum geht es:
The year is 790 and for six episodes we follow the everyday life of the Vikings in the village Norheim. Between power struggle, raids and battles in a tough time offers life of good friendship, celebration and love, while being challenged by new modern trends with the introduction of soft values ​​and art, bickering and jealousy, relationship problems and troublesome sibling relationship we know from modern times.

Eckdaten:
Trailer: Youtube
Sender:
NRK1 (Norwegen)
Jahr: 2016
Staffel: 1 von bisher 2
Anzahl Folgen/Staffel: 6
Laufzeit einer Folge: etwa 30 Minuten
Schauspieler: Kåre Conradi, Nils Jørgen Kaalstad, Silje Torp, Trond Fausa, Øystein Martinsen, Jon Øigarden, Marian Saastad Ottesen, Kristine Riis

Meine Meinung:
Dass es möglich ist aus Wikingern eine gute Drama-Serie zu machen, hat Vikings eindrucksvoll bewiesen. Doch bietet die Thematik auch Stoff für eine Comedy? Norsemen versucht sich zumindest mal daran und dank Netflix können sich auch Zuschauer außerhalb Norwegens eine Meinung bilden.

Der Erfolg hängt, wie das nun mal bei Comedy so ist, allerdings stark davon ab, was der Zuschauer lustig findet. Ich fand die ersten 2,3 Folgen großartig, danach änderten sich die Humorschwerpunkte und ich war kurz davor die – ja nun wirklich nicht lange – Staffel abzubrechen.

Am Anfang wird sich viel über typische Wikingerklischee – der Helm mit Hörnen als das neueste und albernste Fashion Statement! – lustig gemacht und gleichzeitig sehr elegant und amüsant etwas geschichtliche Aufklärung betrieben. Später fand ich es dann deutlich platter und vorhersehbarer. Orm und sein Künstler werden einfach zu Witzfiguren anstatt vollständige Charaktere. Und es ist einfach schade.

Ich hab gemerkt, dass die Serie in anderen Review öfters mit Monty Python verglichen wird vom Humor her und ja vermutlich ist da was dran. Denn zumindest Life of Brian fand ich (steinigt mich jetzt bitte nicht, danke) auch sehr platt und unlustig und fragt mich die ganze Zeit warum das so toll sein soll. Von daher passt das recht gut.

Und unheimlich beeindruckend: Alle Szenen wurden zuerst mit norwegischen Dialogen gedreht für die einheimischen Zuschauer. Und dann nochmal auf Englisch für alle anderen. Stellt euch das mal bei ner deutschen Serie vor. Wobei bei Nuschel-Schweiger würde man wohl keinen Unterschied zwischen den Versionen hören…..

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4 Antworten zu {Gesehen} Norsemen – Season 1

  1. Filmschrott schreibt:

    „Ich hab gemerkt, dass die Serie in anderen Review öfters mit Monty Python verglichen wird vom Humor her und ja vermutlich ist da was dran. Denn zumindest Life of Brian fand ich (steinigt mich jetzt bitte nicht, danke) auch sehr platt und unlustig und fragt mich die ganze Zeit warum das so toll sein soll. Von daher passt das recht gut.“

    Sie hat JEHOVA gesagt! Steinigt sie!!!

    „Und unheimlich beeindruckend: Alle Szenen wurden zuerst mit norwegischen Dialogen gedreht für die einheimischen Zuschauer. Und dann nochmal auf Englisch für alle anderen.“

    Interessant. Das war früher übrigens gängige Praxis, als es noch keine Synchros gab. Stan Laurel und Oliver Hardy beispielsweise haben ihre Tonfilme alle in gleich mehreren Sprachen gedreht, damit jeder sie schauen konnte. Dass man das heute auch noch vereinzelt macht, ist aber schon bemerkenswert. Wäre ja auch kein Problem gewesen, das ganze dann eben englisch zu synchronisieren. In welcher Sprache hast du geguckt?

    Gefällt 1 Person

    • Amerdale schreibt:

      Ich hab es in englisch gesehen (bin mir auch nicht mehr sicher, ob Netflix überhaupt Norwegisch im Angebot hatte). Man muss aber dazu sagen, dass alle Schauspieler*innen in der Serie einen viel stärkeren Dialekt sprachen, als man dass sonst so von Skandinavier*innen kennt. Dadurch war auch bei der eigentlich vertrauten Sprache etwas fremdes dabei, was richtig gut passte.

      Das das früher üblich war, wusste ich gar nicht. Finde ich aber besser als Synchro – bin da aber auch etwas empfindlich. Ein Sprecher, der dann drei verschiedene Schauspieler spricht (oder umgekehrt ein Schauspieler, der von unterschiedlichen Synchronsprechern gesprochen wird) verwirrt mich total.

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      • Filmschrott schreibt:

        Der Akzent könnte da natürlich wirklich beabsichtigt sein. Ich werde jedenfalls mal reinschauen. Klingt unterhaltsam.

        Das Problem ist natürlich, dass die Darsteller dann eben auch die Sprache beherrschen müssen. Früher im Wandel vom Stumm- zum Tonfilm gab es natürlich auch viel weniger Dialog. Und wenn ich bedenke, wie grauenhaft meistens Szenen in zum Beispiel US-Produktionen sind, in denen dann Deutsch gesprochen wird, kann das auch ganz schnell absolut grauenhaft werden.

        Gefällt 1 Person

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