Upfronts 2018

Wer mit dem Begriff nichts anfangen kann:

Upfronts, das sind jährliche, große Veranstaltungen der einzelnen amerikanischen Fernsehsender, bei denen diese ihr Programm für die kommenden zwölf Monate verkünden. Dabei wird jeweils angekündigt, welche Serien verlängert werden, welche abgesetzt werden und welche neuen Projekte eine Serienbestellung erhalten.
Dabei sind die Upfronts eigentlich für die Werbeindustrie gedacht: Die Sender stellen den Werbekunden das neue Programm vor, in dem Werbezeiten gebucht werden können – up front – vorher. Aber auch für die Serienfans sind die Upfronts immer eine Stunde der Wahrheit.
Eine Sonderstellung haben die sogenannten New York Upfronts jährlich Ende Mai, bei denen die fünf großen, englischsprachigen US-Sender binnen einer Woche ihre gesamten Programmpläne für den Herbst veröffentlichen. Oftmals dient die Veranstaltung auch als Deadline, um besagte Entscheidungen überhaupt zu treffen. Denn mit Hinblick auf die Upfronts organisieren die Sender die Produktion von Serienpiloten.
(Quelle: serienjunkies.de)

Wobei ich nur auf das eingehen werde, was mich selbst betrifft – wobei ich feststellen muss, dass ich jedes Jahr weniger Serien von den klassischen Networks sehe. Und selbst bei denen, die ich sehe, hänge ich mindestens eine Staffel hinterher. Zu wenig Zeit, zu viele andere Serienproduzenten (*looking at you Netflix*).
Eine komplette Übersicht findet sich unter anderem bei den serienjunkies. (Und zwar immer unter dem gleichen Link, ich muss ihn nie aktualisieren, danke Serienjunkies :D) Oder deutlich übersichtlicher bei Moviepilot.

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How to get away wurde verlängert, aber das überrascht ja wohl keinen… Und ist tatsächlich die einzige, der verlängerten Serien, von denen ich schon eine Folge oder mehr gesehen habe. Also außer Agents of Shield, welches ich bewusst aufgehört hab zu sehen. For the people, das ebenfalls verlängert wurde, ist etwas, in das ich aber (irgendwann) mal gerne reinschauen würde.

The Crossing wurde abgesetzt, da fand ich die Grundidee eigentlich interessant und wollte es auch sehen. Muss jetzt aber erst rausfinden, ob es da überhaupt ein vernünftiges Ende gibt. Wenn da noch alle Fragen offen sind, ist es nichts für mich. Still Star-Crossed stand auch mal auf meiner Liste, vor allem weil Anthony Head mitspielt, aber wirklich Interesse hatte ich da nie dran.

Was die neuen Shows angeht, klingt Grand Hotel (Trailer) so schön over the top dramatisch, allerdings steht da auch schon ewig das spanische Original auf meiner Liste und wird auch zuerst gesehen werden (das ist übrigens auch auf Netflix verfügbar).
Und natürlich The Rookie (Trailer). Es klingt ja überhaupt nicht ansprechend, aber Nathan Fillion #seufz

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Gott sei Dank läuft Star Trak: Discovery bei dem Sender, sonst hätte ich hier nicht viel zu schreiben gehabt xD Zweifel trotzdem, ob ich die zweite Staffel wirklich sehen will.

Ein Magnum, PI – Reboot – ohne Schnurrbart! Wie soll das denn gehen? Und es gibt immer noch keine Neuauflage von Miami Vice.
The Neighbourhood (Trailer) klingt total bescheuert, aber mensch, ich musste bei dem Trailer so lachen. The Red Line (gibt noch keinen Trailer) könnte interessant sein, die Thematik hat definitiv Potential.

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The Gifted und The Orville interessierten mich schon letztes Jahr, gesehen hab ich null davon bis jetzt (das wird langsam peinlich). Bekamen aber beide eine zweite Staffel spendiert. Wir reden von Fox, das ist also schon ne Leistung xD

Proven Innocent (Trailer) sieht gut aus. Es hilft natürlich ungemein, dass ich mich schon bei Under the Dome in Rachelle Lefevre und vor allem in ihre Haare verliebt hab, der Rest der Serie ist eigentlich egal.

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The Good Place <3 Außerdem will ich mal in die ebenfalls verlängerten Serien A.P. Bio, Good Girls und Midnight, Texas reinschauen.

Es gibt ein Reboot von Lost. Also nicht offiziell, aber die Beschreibung schreit es einem förmlich entgegen: „In der Serie Manifest verschwindet ein Flugzeug plötzlich vom Radar und niemand weiß, was mit der Maschine und den Passagieren passiert ist. Erst fünf Jahre später tauchen die Vermissten wieder auf“ Ähm ja.
Nice, von dem, was interessant klingt, gibt es natürlich keine Trailer. Danke für nichts. The Enemy within hat was von nem schlechten Homeland-Klon. The Gilded Age ist ein Kostümdrama, was bedeutet, dass ich automatisch Interesse habe. The Village hat das Potential scheiße oder klasse zu sein, ist ohne wirklich was davon zu sehen, schwer zu beurteilen.

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Supernatural wurde verl#ngert und daran ändert sich wahrscheinlich auch die nächsten Jahrzehnte nichts. Außerdem noch eine – leider letzte – Staffel für iZombie. Oder anders gesehen: zumindest theoretisch hat wer 2019 dann mehr Zeit für Veronica Mars-Kram #Hoffnungstirbtzuletzt Und Dynasty und Black Lightning, in die ich noch gar nicht reingesehen  habe.

Eine Neuauflage von Charmed (Trailer) und abgesehen von dem großartig diversen Cast einfach viel zu sehr eine totale Kopie. Nein danke. Und lasst ja die Finger von Buffy!
Außerdem: es gibt ein Spin-Off von The Originals, welches selbst ein Spin-Off von Vampire Diaries ist, also ein Spin-Off-Off? Spin-Spin-Off? Why?

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3 Antworten zu Upfronts 2018

  1. Filmschrott schreibt:

    „Manifest“ erinnert mich an irgendeine Serie, die es schon mal gab. Also nicht „Lost“. Auch irgendwas, wo Leute verschwanden und dann Jahre später wieder auftauchten. Komme gerade nicht auf den Namen. Scheint aber dann so eine Art Hybrid aus der Serie und „Lost“ zu werden. Und wird vermutlich niemals dessen Qualität erreichen.

    Ich gucke nebenbei auch nur noch selten bis gar nicht Network-Serien. Ist mir alles zu sehr nur noch Comedy oder Crime. Die guten Dramen laufen nun mal meist woanders.

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    • Amerdale schreibt:

      Ja es ist nicht komplett Lost. Aber auf jeden Fall ist es halt total alter Kram, der aufgewärmt wird ohne dem ganzen irgendeine neue Richtung oder was zu geben. Und das ist so unnötig.

      Ich schau auch kaum noch Network-Kram (zumindest nichts aktuell, den Rewatch von Hannibal und Veronica Mars zähl ich nicht xD), aber ab und u gibt es wirklich mal was unerwartet gutes und anderes. The Good Place (okay, es ist Comedy ;) ) war für mich so was.

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