{Gelesen} Jim Butcher: Wolfsjagd

Originaltitel: Fool Moon
Taschenbuch, 368 Seiten
Feder&Schwert, 2012
ISBN: 978-3-86762-112-0
Dresden Files #2
Goodreads

Klappentext:
Chicago wird von einer Mordserie in Angst und Schrecken versetzt – alle vier Wochen, wenn der Vollmond fahl am Himmel steht, sterben in der Stadt unzählige Menschen. Fallen sie einem Psychopathen zum Opfer? Einer Gang? Oder etwas ganz anderem?
Harry Dresden, Privatermittler mit besonderen Fähigkeiten und Polizeiinformant wider Willen, wird schneller, als ihm lieb ist, in diesen Fall verwickelt. Immer wieder kreuzen dabei Menschen seinen Weg, die ein dunkles Geheimnis haben: Im Schutz der Dunkelheit verwandeln sie sich – und jagen.

Meine Meinung:
Wenn ich weiterhin einen Band der Reihe pro Jahr lese, hab ich lang meine Freude dran…. xD

In diesem Band schlägt sich Dresden mit Werwölfen rum. Und der Mafia. Und dem FBI. Und, wie üblich, eigentlich praktisch jedem, der ihm über den Weg läuft. Sein angenehmer Charakter und seine menschenfreundliche Einstellung (#Ironie) machen eben seinen Charme aus. Ich mag ihn wirklich. Und er ist auch der Hauptgrund, warum mir der Band gut – wenn auch nicht ganz so gut wie Band 1 – gefallen hat. Dresden ist einfach faszinierend, sehr gebildet und talentiert auf dem Gebiet der Magie, ein absoluter Misanthrop (gibt es da auch einen Begriff für, der nicht nur Menschen, sondern auch übernatürliche Wesen einschließt?), talentiert dafür, sich bei wichtigen/mächtigen Personen unbeliebt und sich so in größte Schwierigkeiten zu bringen. Und sein bester Ratgeber ist ein sprechender Schädel. What’s there not to love?

Und das ist auch gut so, denn die andere wichtige Person – Murphy, eine Polizistin –  ging mir sehr auf die Nerven. Ich fand ihr Verhalten hier total albern und unangebracht. Da war mir Susan, die viel zu neugierige Journalistin, viel lieber. Aber ganz allgemein gesagt, hab ich den Eindruck Frauen realistisch als ganz normale Menschen zu schreiben, ist nicht gerade Butchers starke Seite.

Die Handlung selbst ist okay. Sie macht Spaß, ist zum großen Teil auch spannend, aber teilweise fand ich sie auch unverständlich. Die Feinheiten der verschiedenen Werwolf-Gattungen (in dem Buch gibt es vier Arten) waren für mich nicht so ganz klar. Manchmal konnte ich die Motivation einiger Figuren beziehungsweise ihre Gesinnungswandel nicht so ganz nachvollziehen und es gibt einige Löcher in der Handlung, aber nichts war so störend, dass es mich aus dem Lesefluss gerissen hätte.

Eine gelungene Fortsetzung, welche einen tiefer in Dresdens Welt führt und einige Hinweise darauf gibt, dass es noch viel über Dresdens Vergangenheit zu erfahren gibt. Ich bin schon gespannt auf die nächsten Bände, vor allem da ich schon mehrmals gelesen habe, dass die Reihe erst ab dem dritten Band wirklich gut werden soll.

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