{Gelesen} Jeff Lindsay: Dexter by Design

Taschenbuch, 344 Seiten
Orion, 2009
ISBN: 978-1-4091-0325-7
Dexter #4
Goodreads

Klappentext:
Married life seems to agree with Dexter Morgan: he’s devoted to his bride, his stomach is full and his homicidal hobbies seem nicely under control. But old habits die hard and Dexter’s work as a blood spatter analyst never fails to offer new temptations that appeal to his offbeat sense of justice.
Luckily for Dex, there’s someone out there with particularly twisted tastes. Dexter may have never been a big fan of art – but the discovery of an artfully displayed corpse naturally piques his curiosity. Dexter is back in business.

Meine Meinung:
Im Gegensatz zu dem vorigen, eher philosophischen Band, wendet Lindsay hier wieder das übliche Schema an: Dexter stößt dank seiner Arbeit auf einen Serienmörder, der aus irgendeinem Grund nicht verhaftet werden kann, nimmt sich der Angelegenheit in seiner Freizeit an und es ergeben sich Probleme.

Und leider merkt man das der Handlung auch an, sie fühlt sich tatsächlich etwas an, als hätte man es schon mal gelesen. Alles wirkt irgendwie vertraut. Das wird auch dadurch gefördert, dass alte Bekannte, auf die ich hätte gut verzichten können, hier wieder auftauchen.
Der Fall und damit die Handlung sind auch recht seltsam. Ich fand Dexters gegenspieler nicht wirklich interessant und seine Motivation nicht so nachvollziehbar. Und dann ist da noch Debra, die mir schwer auf die Nerven ging. Also noch mehr, als sie es schon immer macht.

Das Beste an dem Band sind für mich echt Cody und Astor, deren eigene Dark Passenger immer deutlicher in Erscheinung treten und für die Dexter eine Vorbild / Mentor sein will. Beziehungsweise für Cody. Er spricht zwar immer von beiden, aber trotzdem konzentriert sich alles auf Cody, Astor ist halt dabei, aber spielt keine Rolle. Und auch wenn hier noch nicht viel passiert, so hat diese Beziehung zwischen Dex und den Kids unheimlich viel Potential und ich freu mich drauf, zu sehen, wie es sich entwickelt.

Bisher das für mich schwächste Buch der Reihe. Immer noch unterhaltsam, aber man merkt, wie sich der Autor auf der bisher erfolgreich Formula ausruht und sich wenig weiterentwickelt.

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