{Gesehen} The Breakfast Club

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Darum geht es:
Beyond being in the same class at Shermer High School in Shermer, Illinois, Claire Standish, Andrew Clark, John Bender, Brian Johnson and Allison Reynolds have little in common, and with the exception of Claire and Andrew, do not associate with each other in school. In the simplest and in their own terms, Claire is a princess, Andrew an athlete, John a criminal, Brian a brain, and Allison a basket case. But one other thing they do have in common is a nine hour detention in the school library together on Saturday, March 24, 1984, under the direction of Mr. Vernon, supervising from his office across the hall. Each is required to write a minimum one thousand word essay during that time about who they think they are. At the beginning of those nine hours, each, if they were indeed planning on writing that essay, would probably write something close to what the world sees of them, and what they have been brainwashed into believing of themselves. But based on their adventures during that …

Eckdaten:
Trailer
Jahr: 1985
Land: USA
Laufzeit: 97 Minuten
FSK: 12
Darsteller*innen: Judd Nelson, Molly Ringwald, Ally Sheedy, Emilio Estevez, Anthony Michael Hall, Paul Gleason, John Kapelos

Meine Meinung:
Ich muss ja zugeben der Grund warum ich mich nach einer gefühlten Ewigkeit des Suchens auf Netflix für den Film entschieden habe, war mehr als banal: es war nämlich die vergleichsweise kurze Laufzeit ausschlaggebend.
Inhaltlich hatte ich nahezu keine Ahnung, um was es eigentlich geht. Irgendwas mit Schülern und das der Film Kult ist und die Darsteller von Wonder Woman das Poster nachgestellt haben. Mehr wusste ich nicht darüber. Dementsprechend gering waren auch meine Erwartungen.

Aber mei, wurde ich überrascht. Zum einen davon, wie minimalistisch der Film ist. Abgesehen von ein paar Szenen am Anfang, kommt der Film mit sieben Darstellern aus und der Großteil der Handlung spielt sich in einem einzigen Raum ab. Und es passiert nahezu nix. Es wird viel miteinander geredet oder sich angeschrien und sich etwas gemobbt. Und das war es auch schon. Was eine angenehme Abwechslung war zum Großteil der Filme, die ich in letzter Zeit gesehen hab. Kaum Action, keine special effects, statt dessen stehen komplett die Schauspieler*innen im Mittelpunkt.

Durch das Reden der Kids untereinander oder mit dem Lehrer und auch einfach durch Beobachten der anderen, erfahren die Kinder so viel über einander und sehen einander ein einem ganz anderen Licht. Stereotype werden aufgebrochen und für unmöglich gehaltene Gemeinsamkeiten entdeckt. Manches Verhalten wird aufgrund neu gewonnener Informationen ganz anders gedeutet und Personen neu eingeschätzt.

Und das ist auch die zeitlose Botschaft des Films: Leute – besonders Jugendliche –  nicht nach einem ersten Blick in irgendwelche Schubladen (Rebel, Athlete, Geek, Streber, Prinzessin) stecken soll, sondern sich die Mühe machen soll und sie kennen lernen soll und dann vielleicht ganz überraschende Gemeinsamkeiten entdeckt.

Ein ruhig, nachdenklicher Film, der aber auch gleichzeitig überraschend gut unterhält. Ich kann jetzt sehr gut nachvollziehen, warum er als einer der besten Highschool-Filme gilt.

Bechdel Test: 3/3 erfüllt
1) es gibt zwei namentlich eingeführte Frauen: Claire und Allison
2) die sich miteinander unterhalten: jepp
3) über etwas anderes als einen Mann: über ihre (platonische) Beziehung zu einander

Dieser Beitrag wurde unter 4 Sterne, Classics, Filme, Young Adult abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu {Gesehen} The Breakfast Club

  1. schauwerte schreibt:

    „Kauen…Sie…meine…Unterhosen!“

    Liken

  2. Miss Booleana schreibt:

    Ein zeitloser Klassiker :D Ich mochte die Tanzszenen gegen Ende sehr gern. Ach, eigentlich den ganzen Film.

    Gefällt 1 Person

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