{Gesehen} iZombie Season 3

image: The CW/Warner Bros. TV

Darum geht es:
Will Seattle become the capital of the zombie homeland? In season three Liv has discovered there are more zombies living in Seattle than she previously believed including a private military contractor employing a zombie army that is preparing for the day humans learn of their existence. Major finds acceptance in this army and Liv and Clive investigate the murder of a zombie family that may set off an all-out zombie-human war. Ravi’s former boss at the Center for Disease Control shows up in Seattle to investigate the Max Rager massacre. Blaine finds living as a human with no memory of his evil past is more blessing than curse. Peyton pulls at a thread in one of her cases that may lead to the villain that’s pulling all the strings.

Eckdaten:
Trailer
Sender: The CW
Jahr: 2017
Staffel: 3 von 5
Anzahl Folgen/Staffel: 13
Laufzeit einer Folge: 45 Minuten
Schauspieler*innen: Rose McIver, Malcolm Goodwin, Rahul Kohli, Robert Buckley, David Anders, Aly Michalka, Bryce Hodgson, Tongayi Chirisa, Jason Dohring
Rezensionen zu weiteren Staffeln: Season 1 / Season 2

Meine Meinung:
Hu, es ist zu viel Zeit vergangen, seit ich die zweite Staffel gesehen hab. Ich musste erst mal nachlesen, was dort überhaupt passiert ist. Hoffentlich kommt die vierte (und fünfte) Staffel schneller zu Netflix.

Aber die Serie versteht es immer noch perfekt unzählige Handlungsfäden mit augenscheinlich kaum einer Verbindung untereinander zu entwickeln, dass es teilweise schwierig ist den Überblick darüber zu behalten. Am Schluss ergibt sich zwar ein überraschend rundes Bild und mensch  merkt, wie sehr das alles zusammen passt und wie wohlüberlegt es konstruiert ist – ohne dass es jemals so wirkt – aber zwischendrin sind es in einen Folgen doch zu viele Handlungsfäden für die Laufzeit. Wobei ich aber auch zugegeben auf kaum eine der Handlung verzichten wollte, denn spannend sind sie alle. Und geben Liv natürlich die Möglichkeit in die verschiedensten Rollen zu schlüpfe, was McIver auch in der dritten Staffel noch merklich einen ungeheuren Spaß bereitet.
(Übrigens: es gibt eine Folge, in der die Schauspielerin ihre natürliche Frisur und Hautfarbe hat und nicht ihren Zombielook – und ich hab sie damit erst erkannt, als sie von einer anderen Figur mit Namen angesprochen wurde. Der Unterschied ist unglaublich.)

Diese Staffel ist gute Weiterentwicklung der Grundidee / Fall-der-Woche-Konzepts mit einer Erweiterung des Fokus über Liv und ihren kleinen Freundeskreis hinaus. Durch die Einbindung von Fillmore-Graves in die übergreifende Handlung gibt es deutlich mehr Interaktion unter einzelnenZombies und deren unterschiedliche Interpretation was Zombie-Sein bedeutet im Vergleich zu der von Liv, ist total faszinierend.

Und auch die einzelnen Charaktere entwickeln sich großartig weiter. Clive, der nach dem Finale von Staffel 2 nun endlich zu dem Kreis der Eingeweihten gehört, gewinnt dadurch so viel. Seine Reaktionen auf Livs Ernährung sind herrlich und sein trockener Humor passt einfach super.
Aber auch Peyton ist hier endlich mal besser in die Handlungen integriert und wirkt nicht mehr komplett wie ein Fremdkörper. Auch wenn ich ihre Beziehung zu Blaine nicht wirklich nachvollziehen kann.
Mein absoluter Liebling diese Staffel war allerdings Ravi. Auch wenn er sich mehr als einmal wie ein kompletter Idiot verhält, so macht die Serie wenigsten nicht den Fehler sein – mindestens einmal absolut inakzeptables – Verhalten zu entschuldigen, sondern sie zeigt es als das was es ist: blödes Verhalten. Aber gleichzeitig ist es halt auch das vollkommen unrealistischste an der kompletten Serie, das Ravi als Gerichtsmediziner in der Lage ist einfach mal so in seiner Freizeit die verschiedensten Kuren und Impfungen zu entwickeln.
(Außerdem: Jason Dohring! In einer Szene sogar sehr, sehr unbekleidet ♥)

Was mir aber in der Staffel deutlich weniger gefiel als in der zweiten war die Beziehung zwischen Liv und Major. Ich war ja nie ein großer Fan der beiden, hatte mich aber so langsam mit ihnen abgefunden. Aber hier wechselt es von größter Liebe in einer Folge zu absoluter Gleichgültigkeit in der nächsten und es ist einfach nur verwirrend.

Und das Staffelfinale ey! Das hat soviel Potential die Handlung in eine komplett neue Richtung zu bewegen, es ist Wahnsinn.

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