Monatsrückblick #2/2019

Gelebt:
Huch ja, schon rum. War aber gut, wobei eigentlich nix passiert ist. Ich denke der entscheidende Faktor war, dass es einfach immer länger hell ist und wir einen kurzen Frühling mit herrlich viel Sonne hatten, das wirkt sich bei mir so was von positiv auf Stimmung und Energielevel aus. Mit Winter werd ich mich nie anfreunden können. Ich hab im Februar weiter auf- und aussortiert, die Küche ist jetzt viel übersichtlicher und sinnvoller eingeräumt*. Außerdem deutlich mehr draußen gewesen, spazieren oder am Wochenende einfach auf dem Balkon nen Kaffee trinken; was hab ich das vermisst.
Fasching ging bis auf Berliner (♥) ziemlich an mir vorbei und das ist auch gut so.
Arbeit war mittelmäßig. Viel zu wenig zu tun (ohne Witze meine Arbeit der gesamten letzten Woche hätte ich an einem Tag machen können), aber dafür viel mit zwei der Kollegen rumgewitzelt, was sehr angenehm war.

*Hat jemand Interesse an einem cobaltblauen Kaffeeservice? Oder einem asiatischen Teeservice? Hätte da was abzugeben.

Gelesen:
Anfang Februar hab ich Kati in in Amerika / Italien / Paris gelesen, ein Sammelband mit drei Astrid Lindgren-Geschichten. Nett, aber besonders ist eigentlich nur, wie modern und feministisch die Hauptfigur, obwohl die Geschichten zwischen 1590-1954 erschienen sind. Gefolgt von Goldener Zorn – Children of Blood and Bone (was für ein dämlicher Sprachemix im Titel..) von Tomi Adeyemi gelesen, ein Fantasy & Young Adult-Roman, der sich viel auf nigerianische Religion und Mythologie bezieht und dadurch erfrischend anders ist. Danach ging es von nigerianischer zu skandinavischer Mythologie mit Runemarks von Joanne Harris, die offensichtlich genauso wie ich von Loki fasziniert ist und Odin nicht ausstehen kann. Sehr unterhaltsam. Ich blieb dann im Norden und las mit Kein Applaus für den Mörder von Kjersti Scheen einen norwegischen Krimi und ganz ehrlich? Ich glaub, dass war der schlechteste Krimi, den ich in diesem Jahrzehnt gelesen hab. Den Abschluss des Monats bildete dann Das Erbe der Elfen von Andrzej Sapkowski, welches solide Fantasy war, aber etwas dadurch getrübt wurde, dass der Roman zwar der erste Roman der Reihe ist, aber Kurzgeschichtenbände vorher spielen und es in dem Roman nicht viele Erklärungen gibt.
Ach ja, angefangen hatte ich noch den dritten Band der Dune-Reihe, Die Kinder des Wüstenplaneten, aber nach etwa 100 Seiten abgebrochen, weil es mich so langweilte.

Gesehen:
One Day at a Time Staffel 3 <3 Himmel, ist die Serie so genial. Ich hab die Staffel in zwei Tagen gesehen. Vikings hab ich Anfang Februar beendet und nun ja, es war ne zähe zweite Staffelhälfte. Das Finale macht aber etwas Hoffnung auf Besserung; trotzdem bin ich froh, dass die sechste Staffel die letzte sein wird. Und Netflixs neue Version von Carmen Sandiego hab ich gesehen, welche mittelmäßig war. Schön animiert und so, aber die Handlung und die Figuren konnten mich nicht überzeugen. Hab aber auch Wochen später noch „Where in the World is Carmen Sandiego?“ im Kopf rumschwirren…
Angefangen hab ich mit der sechsten Staffel von Supernatural und ja, alle die meinten, dass die ersten fünf Staffeln deutlich besser sind, hatten recht.

Bei den Filmen fing der Monat mit Moana, oder eher Vaiana, ganz großartig an. Klasse Geschichte und ganz ohne nervende Liebesgeschichte. Danach folgte Kevin Hart’s Guide to Black History und nun ja, die Segmente zu schwarzer Geschichte waren hoch informativ aber die Rahmenhandlung drumherum mehr als dämlich.Bei Netflix landete ich spontan bei einem Film über die Comedian Harmonists – „Veroooonika, der Lenz ist daha“ – und war überrascht, wie gut er mir gefiel. Als Abschluss des Monats wollte ich eigentlich Killing me softly sehen, war aber so gelangweilt davon, dass ich ihn nach einer halben Stunde abbrach und lieber zum xten Mal The Devil’s Own gesehen hab. Wobei der qualitätsmäßig auch sehr durchwachsen ist, aber ich mag ihn irgendwie.

Geschnappt:

Das Buch wurde mir von meiner Mutter förmlich aufgedrängt, ich bin gespannt… Stehe skandinavischen Krimis aktuell dann etwas skeptisch gegenüber.

9 für 2019:
Bücher: 2/9 – Die Kinder des Wüstenplaneten (angelesen und abgebrochen) & Der Gottkaiser des Wüstenplaneten (aussortiert, nachdem ich den Vorgängerband abgebrochen hab)
Serien: 1/9 – One Day at a Time S3
Filme: 2/9 – Moana & Killing them softly (abgebrochen)

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3 Antworten zu Monatsrückblick #2/2019

  1. Stepnwolf schreibt:

    Ach, es gibt noch eine sechste Staffel von „Vikings“? Ich finde ja die 5. schon nicht mehr so berauschend. Irgendwie ging es dann (man ahnte es!) mit der Serie abwärts als Ragnar alias Travis Fimmel nicht mehr präsent war…

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    • Amerdale schreibt:

      Ja, ne sechste und letzte wird es geben, aber wie du sagst seit Ragnars Ende fehlt der Serie einfach ne zentrale Figur, die es zusammenhält…

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      • Stepnwolf schreibt:

        Allerdings. So sehr ich auch Figuren wie Lagherta und Floki mag, ihre Entwicklung nach Ragnars Tod (insbesondere der Floki/Island-Strang) sind leider nicht wirklich gelungen.

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